Iglutorte mit Pinguinen

Iglutorte mit PinguinenIch liebe Pinguine –  vor allem, wenn sie so lustig laufen. Noch mehr als ich liebt jedoch mein wunderbarer Nachbar diese tollen Tiere. Und  da lag es doch nahe zu seinem Geburtstag ein paar Pinguine einzuladen. Sie haben auch gleich ihr Iglu zum Feiern mitgebracht. 🙂

Zutaten:
Für den Teig (eine Springform, Ø 26 cm):
8 Eier (Größe M)
150 g Zucker
250 g Mehl
30 g Speisestärke
20 g Kakao
80 g flüssige Margarine
Für die Tortenfüllung:
350 g Sauerkirschen (frisch oder aus dem Glas)
1 Pck. Vanillepuddingpulver
50 g Zucker
250 g Margarine
Für den Dekor:
weißes, schwarzes, orangefarbenes und rotes Fondant
blauer Glitzerzucker
250 g weiße Kuchenglasur
Kokosraspeln

Zubereitung:
Es gab dunklen Teig, da mein lieber Nachbar gerne Donauwelle isst. Diese habe ich etwas anders interpretiert und zubereitet. 😉

Für den Wiener Schoko-Biskuit die Eier mit dem Zucker schaumig schlagen (dauert einige Minuten). Die Masse wird dann ganz hell und cremig und doppelt bis dreifach so groß. Den Backofen auf 180 Grad (Ober-/Unterhitze) vorheizen. Das Mehl mit der Speisestärke vermischen und sieben. Den Kakao sieben. Das Mehl, Speisestärke und Kakao schnell unter die cremige Eimasse heben und die flüssige Margarine zugeben. In eine gefettete Springform geben und glatt streichen.

Den Teig etwa 30 bis 40 Minuten backen, bis die Oberfläche schön braun ist. Garprobe machen, die Springform aus dem Ofen nehmen und den Boden vollständig abkühlen lassen. Den Teig in drei gleich große Teile schneiden, sodass drei Böden zur weiteren Verarbeitung bereitstehen.

Außerdem werden noch zwei Türen für den Eingang des Iglus benötigt. Bei mir hat der Teig gereicht, sodass ich noch in einer kleinen Form einen Torbogen gießen und backen konnte. Ansonsten einfach zusätzlich einen Teig aus zwei Eiern (und dann runterrechnen) herstellen und in einer schmalen Form backen, aus der dann gut ein Torbogen geschnitten werden kann.

Für die Cremefüllung die Früchte ggf. entsteinen und mit einem Pürierstab zerkleinern. In einer Schüssel 4 EL Kirschen, Vanillepuddingpulver und den Zucker geben und gut vermischen. In einem Topf das restliche Kirschpüree geben und zum Kochen bringen.  Die Früchte-Puddingmischung zugeben und die Masse unter ständigem Rühren nochmals ein bis zwei Minuten aufkochen lassen. Von der Herdplatte nehmen und auf Zimmertemperatur abkühlen lassen.

Vorbereitung für das Iglu
Nun wird das Iglu gebaut: Für die erste Schicht Frischhaltefolie in eine Schüssel legen und leicht andrücken. So löst sich der Kuchen später wieder gut aus der Form. Dann den ersten Boden des Teigs vorsichtig reindrücken. Ganz vorsichtig, sonst reißt der Boden schnell durch. Ggf. am oberen Rand etwas abschneiden, sodass von der Randhöhe der Schüssel etwa 1 cm frei bleibt (darauf kommt später noch die letzte Schicht Boden).

Vorbereitung für das Iglu - erste Schicht CremeDie zimmerwarme Margarine schaumig schlagen, bis sie schön hellgelb wird und locker. Zunächst zwei EL Früchtepudding zur Margarine zugeben und gut verrühren. Nach und nach den Rest des Früchtepuddings zugeben und alles zu einer leckeren Creme verrühren. Dann wird das Iglu auch schn gefüllt: Für die erste Schicht Cremefüllung etwa 8 bis 10 EL Creme ins Iglu geben.

Vorbereitung für das Iglu - zweite Schicht BodenAls nächste Schicht folgt nun wieder ein Boden. Den Boden auf die entsprechende Größe zuschneiden, sodass die darunterliegende Creme-Schicht komplett mit dem Tortenboden bedeckt ist.

Vorbereitung für das Iglu - zweite Schicht CremeNun kommt die letzte Schicht Creme ins Iglu. Die Creme sollte mit dem Kuchenboden am Seitenrand bündig abschließen.

Vorbereitung für das Iglu - letze Schicht BodenZum Schluss kommt der letzte Boden in die Schüssel. Leicht andrücken und für mehrere Stunden in den Kühlschrank stellen. Wenn es schnell gehen muss, reicht etwa eine Stunde im Gefrierschrank.

Einzelteile für das IgluAus dem zusätzlichen Teig einen Torbogen schneiden. Da mein Teig nicht so dick war, habe ich aus zwei kleinen Teilen einen Torbogen hergestellt.

Iglu zusammensetzenDen Torbogen direkt ans Iglu anlehnen und ggf. hinten etwas abschneiden, sodass er gut an das Iglu anlehnt.

Rohbau des Iglus
Dekorspaß ist angesagt: Die Kuchenglasur erwärmen, bis sie schön weich ist und gut verläuft. Das Iglu damit bestreichen und ein paar Unebenheiten einbauen. Alternativ geht das sicherlich auch mit einem Messer (einfach kleine Platten einritzen). Solange die Glasur noch weich ist,  die Kokosraspeln für den Schnee über das Iglu streuen. Mit blauem Glitzerzucker habe ich den Pinguinen noch einen Minipool zum Entspannen gezaubert. Auch der Pool und der „Fußboden“ bleiben vom Schnee nicht verschont. 🙂 Fertig ist die Winterlandschaft; na gut fast.

Vorbereitung für die PinguineEs fehlen natürlich noch die wunderschönen Seevögel: Hier seht ihr die Einzelteile, die jeweils für einen Pinguin benötigt werden. Dafür braucht ihr weißes, schwarzes und orangefarbenes Fondant.

Vorbereitung der Pinguine - der erste ist fertigBei der Gestaltung der Pinguine könnt ihr der Kreativität freien Lauf lassen. Mein erster hat zum Beispiel lustige Haare. 🙂

Vorbereitung der Pinguine - der erste ist fertig - im ProfilDer Haarige im Seitenprofil. 😉

Hereinspaziert - Iglutorte mit PinguinenDann habe ich noch einen coolen Pinguin  geformt, der entspannt mit Sonnenbrille am Pool liegt. Und einer Pinguindame war doch irgendwie kalt und ich habe ihr noch einen schönen roten Schal umgelegt. So, dann kann die Party am Iglu auch schon losgehen.

Fotos: Oliver Klosa